scrobble.life
#deutsch

Der NORDDEUTSCHE - Vorkommen, Habitat, Sozialverhalten

https://ipfs.busy.org/ipfs/QmRyHC1BCsUvJNgmpuyq67ihv3xHciAS2PRm7m5g28xBnr

Dem aktuellen Wochenrücklick des BRenNgLAS ist zu entnehmen, dass die Chefredaktion in Kürze hohen politischen Besuch aus dem noch höheren Norden erwartet, was augenscheinlich ein ganzes Dorf in Aufruhr versetzt. In kollegialer Zusammenarbeit habe ich mich bereit erklärt, den Anwohnern ihre Vorbereitungen und den Umgang mit dem gemeinen Norddeutschen zu erleichtern, indem ich ihnen einige Ergebnisse meiner lebenslangen Studien auf einem kurzen Merkblatt zur Verfügung stelle, was hiermit geschieht.

Einleitend ist zu erwähnen, dass alle Behauptungen, Norddeutschland würde nördlich des Harzes, nördlich des hessischen Frankfurts gar, geographisch eingeordnet, für diesen Text außer acht gelassen werden. Der Norddeutsche, der hier genauer unter die Lupe genommen wird, ist dort angesiedelt, wo Störche Fußball (danke Wolfram) und Zebras Handball spielen. Wir betrachten also den Wikinger, den Süddänen, den echten Fischkopp.

Der gemeine Norddeutsche

Vorkommen

Eine enorme Ansammlung Norddeutscher trifft man also nördlich der Elbe, überwiegend in Schleswig-Holstein, an. Das ist nämlich „Der echte Norden“. War Schleswig-Holstein zunächst „Das Land der Horizonte“, setzte sich die letzte Landesregierung mit der Bezeichnung „Der echte Norden“ durch, ungeachtet dadurch entstehender außenpolitischer Spannungen zu Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland. Aber nun ist eine innerdeutsche Streitfrage zumindest geregelt: Der echte Norddeutsche lebt im echten Norden.

Vereinzelt wird der Norddeutsche auch südlich der Elbe gesichtet. Hierbei handelt es sich um rebellische Exemplare, die versuchen, die genetisch bedingte Skepsis allen und allem Fremden gegenüber, künstlich zu verleugnen. Tüdelkram! Niemals aber wirst du den Norddeutschen in den Sommermonaten, also zwischen 1. März und 1. November, südlich seines Refugiums antreffen. Dieses Nesthockerverhalten dient der Gesundheit seiner empfindlichen Haut, welche ohne den Schutz strahlend grauen Himmels innerhalb von Sekunden ihre schneeweiße Ursprungsfarbe (manchmal auch weiß-gepunktet) in knallrot verwandelt.

Der Norddeutsche ist sehr heimatverbunden und verlässt sein gewohntes Habitat nur äußerst selten und ungern. Der Rekordsommer 2018 jedoch führte leider zu einer recht hohen Bevölkerungsfluktuation, viele Einheimische sind ausgewandert, so dass der Norddeutsche nun auch gehäuft nördlich des Skageraks, nahe dem Polarkreis in Norwegen und Finnland, in Grönland und auch in Sibirien angetroffen wird.

https://ipfs.busy.org/ipfs/QmZPucSP9NZmepzdSeZj4gVHrEyg4VyFxtf5SojNKN6CDA

Nach der Auswanderungswelle verlassene Siedlung in Norddeutschland

----

Lebensraum

Der Norddeutsche lebt zwischen den Meeren Nord- und Ostsee. Da das Land sehr flach ist, könnte er bei klaren Wetterverhältnissen von einer Küste zur anderen schauen. Hier wurde absichtlich der Konjunktiv eingesetzt, da es sich um eine Utopie handelt: Der Norden ist immer verregnet und wenn es nicht regnet, ist es neblig.

Für den sich hauptsächlich im Freien aufhaltenden Norddeutschen gibt es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Gummistiefel und Öljacke bzw. Friesennerz, gegebenenfalls auch Windbreaker, sind gute Kleidung. Und selbstverständlich ist es kein Problem, in einem trockenen Sommer bei 14 bis 16 Grad Celsius in Badehose oder Bikini am Strand zu flanieren oder eine Wattwanderung zu unternehmen.

Der Norddeutsche wandert sehr gern, im Norden ist das Spazieren zwischen den Deichen nicht so beschwerlich wie im hügeligen Land. Das heißt aber nicht, dass der Norddeutsche grundsätzlich nicht hochgebirgstauglich wäre, denn der ein oder andere hat es schon geschafft, die höchste Erhebung des Nordens, den Bungsberg (167 m) zu erklimmen und das Gipfelkreuz unverletzt zu erreichen.

Im Norden ist es immer windig und der Wind kommt grundsätzlich von vorn. Bei Windstärken um die 10 spricht der Norddeutsche von „büschen pustig“, Orkane gehören in die Kategorie „steife Brise“. Sollte sehr selten einmal Windstille herrschen, fühlt der Norddeutsche sich in seiner vertrauten Umgebung nicht wohl, die Luft empfindet er ohne Bewegung als drückend, selbst bei Minusgraden spricht er in solchen Ausnahmesituationen von „schwül“.

Letztlich kann das Habitat des Norddeutschen nicht schöner beschrieben werden als in dieser Liebeserklärung von Mona Harry:


Sprache

Die Landessprache des Norddeutschen ist Plattdüütsch, als Amtssprache gilt Deutsch. Leider hat die Amtssprache die Landessprache mehr und mehr verdrängt, so dass Plattdüütsch hauptsächlich nur noch in direkter Küstennähe, vornehmlich an der Nordseeküste, und im ländlichen Raum gesprochen wird.

Selbstverständlich hat der Norddeutsche sich noch einige Vokabeln erhalten, an der Aussprache des Hochdeutschen erkennt man ihn zudem problemlos. Er zieht sämtliche Vokale wenig intoniert in die Länge und verschluckt gern Endsilben. Weiter fällt seine Sprache durch nur selten eingesetzte Zischlaute und ein kaum genutztes scharfes „s“ auf. Letzteres wird in der Regel durch „t“ ersetzt, was dazu führt, dass das reguläre „t“ entweder ganz entfällt oder zum weichen „d“ umgeformt wird. Bsp.: „Scheißwetter“ = Schietwetter [schiedwäddää]

Es bedarf ausdauernder Beobachtungen, um diese Sprachnuancen zu entdecken, nur selten spricht der Norddeutsche überhaupt so viel, als dass er sich als Studienobjekt eignen würde. Der Norddeutsche gilt als wortkarg, wenig redselig. De snackt nich veel!


Kommunikation

Der Norddeutsche ist freundlich und aufgeschlossen und so gehört eine Begrüßung zum höflichen Ritual: „Moin“. Moin geht immer, zu jeder Tages- und Nachtzeit (das Wort wird übrigens vom niederdeutschen „schön“ abgeleitet und hat sowieso nichts mit „Morgen“ zu tun). Aber einmal Moin reicht! Die Aussage, man erkenne Auswärtige an der Verwendung des doppelten Moin, ist im Ansatz korrekt. Es gibt aber gelegentlich auch Norddeutsche, die in überschwänglicher Laune „Moin, Moin!“ heraushauen. Diese gelten dann sofort als mit Vorsicht zu genießende Quasselstrippen (Sabbelmors). Sprichst du seine Sprache, begrüßt du den Norddeutschen also mit „Moin“. Sei nun nicht zu erwartungsvoll, ein leicht angedeutetes Kopfnicken genügt als Antwort. Meist wirst du dabei nicht den Anflug eines Lächelns erkennen, das ist ganz normal und keinesfalls grimmig.

Wenn der Norddeutsche etwas sagt, dann hat das Hand und Fuß, mit ihm wird also nicht diskutiert. „Nee“ bedeutet immer „nein“ und „Jo“ alles andere. „Jo“ gilt als vollständiger Satz mit Subjekt, Prädikat und Objekt.

Zweifle die Aussagen des Norddeutschen niemals an. Wenn du fragst: „Wo ist denn hier das Meer?“, und du erhältst zur Antwort: „Kommt gleich“, dann glaube ihm! Gleichsam ist der Norddeutsche eine durch und durch ehrliche Haut, er sagt immer gerade heraus, was er denkt (Jo). Verkneife dir spontane Reaktionen, überlege im Dialog immer um die Ecke: Der Norddeutsche spricht fließend ironisch, oft gewürzt mit einer Prise bitterem Sarkasmus.

https://ipfs.busy.org/ipfs/QmVWs2ASKtvVm6QZC3b3jkFEsoSwZeD3LHsLE3dtPF1zsp


Sozialverhalten

Wenn du einen Norddeutschen zur Begrüßung oder zum Abschied, wie in südlichen Regionen üblich, umarmen oder gar auf die Wange küssen willst, bringst du ihn in große Schwierigkeiten. Er muss sich verzweifelt fragen, an welchen engen Verwandten (Eltern, Kinder, Geschwister, Ehegatten) er sich nicht mehr erinnert.

Smalltalk oder eine Unterhaltung mit wildfremden Menschen sind für den Norddeutschen undenkbar, warmherzige, redefreudige Süddeutsche scheinen ihm sehr befremdlich und stoßen in der Regel auf emotionsloses Schweigen. Nach einer relativ kurzen Kennenlernphase von zwei bis drei Monaten sind mit dem Norddeutschen Gespräche in bis zu fünf Sätzen möglich. Dadurch können sogar Freundschaften entstehen, die halten dann ein Leben lang. Sei aber auch hier äußerst vorsichtig bei der Annäherung: Verbale Bekundungen wie „Du bist mir eigentlich recht sympathisch“ kommen einem Heiratsantrag gleich.

Der Norddeutsche spart nicht nur an Worten sondern auch am Ausdruck von Emotionen. Ein anerkennendes Kopfnicken ist mit einem Begeisterungsausbruch gleichzusetzen, lässt der Norddeutsche sich zu einem gedehnten „Joa!“ hinreißen, ist er völlig aus dem Häuschen!

Gesellig ist der Norddeutsche meist nur unter seinesgleichen, wenn du Glück hast, kannst du in eine norddeutsche Sippe einheiraten und wirst, wenn du nicht allzu viel schnackst, auch anerkannt (ich meine, es ist @depot69, bei dem die Integration diesbezüglich gelungen ist). Nach einem Höflichkeitsaustausch (Alles klar? - Jo. Bei dir? - Jo.) sitzen die Norddeutschen mit etwas Abstand zueinander gern mit einem Getränk im Freien und schauen gemeinsam schweigend in den Himmel.

Ab und zu feiert der Norddeutsche auch gern. Wenn du einen zum Geburtstag einlädst, bedenke, dass Glückwünsche übermittelt durch ein Schulterklopfen gepaart mit den Worten „Jo, nä!“ sehr, sehr herzlich sind. Der Norddeutsche hasst Karneval (Ausnahme Marne, die norddeutsche Karnevalshochburg. Dieses Städtchen befindet sich allerdings in Dithmarschen, was ohnehin als letztes Abenteuer Europas gilt). Nochmal: Er hasst Karneval. Besaufen kann er sich auch ohne Verkleidung.

Und wenn der Norddeutsche, der sonst nur Wasser und Tee trinkt, durch Bier und Köm (Korn) oder Brause (Limonade) und Köm (wieder Korn) oder Grog (heißes Wasser, Zucker, Rum) betüdelt (betrunken) ist, kann er auch seine Musik ertragen…

Danke für deine Aufmerksamkeit -

##

Kiek mol wedder in!

Bei Fragen rund um Steemit geht's mit folgendem Link zu SteemWiki von @afrog.
Behalte den Überblick, nutze und unterstütze SteemWorld von @steemchiller!
Hast du schon 20 Fakten geschrieben? Go ahead, lass' dich inspirieren!
Wenn du noch einmal klickst, findest du sämtliche Artikel von @chriddi.

18.9.2018


Comments · 28

  • @misterengagement(57)· 2594d

    Here are your ENGAGE tokens!

    To view or trade ENGAGE go to steem-engine.com.

  • @tiblog(53)· 2594d

    !ENGAGE 200

  • @meins0815(70)· 2613d

    aaaach schön zu lesen - @argalf in höchstform.

    meine güte, der fehlt mir

  • @meins0815(70)· 2613d

    wooow - sehr interessant und informativ - den pinne ich mir an auf busy

  • @tiblog(53)· 2895d

    Jo. Grade, klare Menschen - da oben. Herzlichen Dank für den tollen Beitrag.

  • @deewonka(35)· 2896d

    Moin, moin. Schön beschrieben und das aus dem Süden. Ziemlich passend chriddi

  • @steem-ua(64)· 2899d

    Hi @chriddi!

    Your post was upvoted by @steem-ua, new Steem dApp, using UserAuthority for algorithmic post curation! Your UA account score is currently 2.903 which ranks you at #11037 across all Steem accounts. Your rank has not changed in the last three days.

    In our last Algorithmic Curation Round, consisting of 597 contributions, your post is ranked at #126.

    Evaluation of your UA score:
    • Only a few people are following you, try to convince more people with good work.
    • The readers appreciate your great work!
    • Good user engagement!

    Feel free to join our @steem-ua Discord server

  • @mielia(51)· 2900d

    Sehr sympathischer Artikel! Es gibt meines Wissens auch tatsächlich Studien dazu, dass ein gewisser Bindungstyp im Norden häufiger vertreten ist als im Süden (Deutschland gemeint); ich glaube es war der vermeidende. (Und das sich demnach auch im Verhalten und der Erziehung (und damit Weitergabe des Bindungstypen) niederschlägt.) https://www.praxis-breitenberger.de/2012/09/bindungstheorie/ (2. Treffer Suchmaschine)

  • @taldor(58)· 2900d

    Joa, 100% und Resteem.

  • @chruuselbeeri(61)· 2900d

    Die Beschreibung des Norddeutschen ist trefflich gelungen. Ich muss mal wieder zu Studienzwecken in den Norden fahren, um die Kultur zu untersuchen. Prima Artikel. Viele Grüße.

  • @k3lda(53)· 2900d

    Moing,

    wie viele bei uns ihr moin aussprechen :)

    Als ich in den Norden zog und Erstkontakt mit einer steifen Briese hatte, wurde mir erzählt, dass Sturm erst ist, wenn die Schafe ihre Locken verlieren :)

    Allgemein kann ich nur sagen, dass man die Norddeutschen sehr schnell ins Herz schließt und den Fischkopp-Dialekt annimmt 😁

  • @w74(74)· 2900d

    Hallo Christiane,

    bei unseren Vorbereitungen für den anstehenden Besuch aus dem hohen Norden, kommt diese Aufklärungsbroschüre wie gerufen. Als erste Maßnahme wurden die Redaktionsräume auf 260 m über dem Meeresspiegel abgesenkt. Für euch da oben mag das vielleicht noch immer eine Höhe sein, in der bereits nach der Sauerstoffflasche verlangt wird, doch ein noch weiteres Absenken hätte uns in ein tiefes Loch fallen lassen. Außerdem wäre es dann ein Leichtes für unsere slowenischen Nachbarn gewesen, uns mal kurz aufs Haupt zu spucken. Der Chefredakteur behauptet übrigens (glauben muss man es nicht, da er öfters einen auf dicke Hose macht), dass er ein ganz gewiefter Krabbenfischer sei. Bisher hätte er er noch jeder Krabbe Farbe auf den Leib gezaubert. Das wiederum könnte sogar zutreffen, da er schon so manchem Politiker Feuer unter den Hintern gemacht hat. Etwas nachdenklich stimmt uns lediglich der von dir angedeutete stark reduzierte Umgang mit Wörtern. Hier müssen wir uns dann wohl ganz auf unsere speziellen Balkan-Techniken verlassen, wie das sanfte Herauskitzeln von leckerem Buchstaben-Salat. Außerdem stehen im Schrank immer ein paar Zungenlöser griffbereit. Eine andere Möglichkeit (und dies sollte als Offerte an dich verstanden werden) ergäbe sich, wenn du dich als Übersetzerin mit in die Polit-Karosse zwängst, um hier vor Ort wertvolle Dienste zu leisten. In des Chefredakteurs Hütte findet sich immer ein Platz. Als Entlohnung bieten wir eine kleine Dorf-Rundfahrt auf dem Traktor von Bauer Alfons.

    Wenn das mal kein Angebot ist?!

    Liebe Grüße aus der Redaktion Der Chef lässt übrigens ausrichten, er steuere zwar auch ein paar Grüße bei, hätte aber noch was Besseres auf Lager. Was das genau sein könnte? Wir können nur spekulieren ...

    Die Redaktion des BRenNgLAS

  • @lauch3d(66)· 2901d

    Plattspräkers under sick:D et mott sau ...ume 1999 ewest sien, wi harren up'n Dorpe in veel Grundschool plattdütsche Jeschichte.

    und trotzdem kann ichs nicht mehr :(

    Sogar runter bis Hildesheim sprechn die ältesten Platt. Schade is nu daude

  • @argalf(57)· 2901d

    Bis auf die "harte" Grenzziehung an der Elbe gehe ich Deinen Beitrag für

    Brehms Tierleben - Band 25 - Fauna des Nordens

    mit.

  • @steem-bootcamp(59)· 2901d

    Hallo Du hast einen Upvote vom steem-bootcamp bekommen. Dieser stammt aus Kuratorenhand und wurde nicht via bot vergeben. Derzeit am Ruder: @arzon-cnaster Weiter So!

  • @germanbot(59)· 2901d

    Guten Tag,

    Ich bin der Germanbot und du hast von mir ein Upvote erhalten! Als Upvote-Bot möchte ich, hochwertigen deutschen Content fördern. Noch bin ich ein kleiner Bot, aber ich werde wachsen.

    Jeden Tag erscheint ein Voting Report, in dem dein Beitrag mit aufgelistet wird. Auch werden meine Unterstützer mit erwähnt. Mach weiter so, denn ich schaue öfter bei dir vorbei.

    Gruß

    GermanBot

  • @peppermint24(67)· 2901d
  • @afrog(69)· 2901d

    Moin. Gut!

  • @depot69(70)· 2901d

    kannst du in eine norddeutsche Sippe einheiraten und wirst, wenn du nicht allzu viel schnackst, auch anerkannt (ich meine, es ist @depot69, bei dem die Integration diesbezüglich gelungen ist).

    Ging gar nicht! Nach einigen Fehlbesetzungen aus dem Norden, musste ich mir doch etwas aus meiner Heimat besorgen. Inzwischen sind wir zusammen eingenordet worden und sagen auch schön brav Moin.

    Sehr schöne Ausarbeitung, alles andere stimmt.

  • @muelli(74)· 2901d

    Also ich habe mich prächtigst amüsiert beim lesen und muss mein Bild vom Norddeutschen ein wenig zurecht rücken. Ach ja ...

    Bei Windstärken um die 10 spricht der Norddeutsche von „büschen pustig“, Orkane gehören in die Kategorie „steife Brise“.

    Ich erinnere mich da noch an den " Blanken Hans ", wenn es windig wurde. 😎

  • @hasenmann(59)· 2901d

    Ein einfaches "Moin" oder "Kopfnicken" reicht vollkommen für eine umfassende und freundliche Begrüßung :-D

    Ich mag die Norddeutschen. Und das obwohl ich im Süden der Republik wohne.

    Grüße an den schönen Norden!

  • @thomasthewolf(64)· 2901d

    Jo. Wat schall ick seggen. Dat passt.

  • @redpalestino(73)· 2901d

    Moin @chriddi, dat passt allez! Ich bin mir sicher das dieser Content für jeden "Utländes" eine grosse Hilfe sein wird. Ich musste kurz nach dem ich einen Lütt un Lütt gebechert habe innehalten. Mir ist mit Herzschmerzen aufgefallen, dass du eine ganz besondere "Gattung" , die sogar noch in freier Wildbahn zu beobachten ist nicht gewürdigt hast.Ihr Habitat ist auf einer Insel, ich meine sogar gehört zu haben, dass diese "Insel" und dessen Bewohner zum nördlichsten Punkt unserer Republik gehört. Darum lasse ich ein rebellisches "Friso litora fecit" hier mal liegen und ich hoffe das du meine Vorfahren dass nächste mal nicht vergisst!

    Mit norddeutschen Grüßen

    red

  • @diesimssuchties(49)· 2901d

    Darauf, niet lang snacken, Kopf in Nacken. (Bin kein Norddeutscher nur Ostfriese :) )

  • @andyjaypowell(75)· 2901d

    Ich fühle mich nördlich des Weißwurstequators immer sehr wohl. Ich mag die knörrigen Norddeutschen - ja, ich weiß, das ist natürlich auch eine nicht auf alle zutreffende Verallgemeinerung. ;-) ;-) Meinen Urlaub versuche ich stets auf meiner Lieblingsnordseeinsel zu verbringen (was jetzt leider schon das 2. Jahr in Folge nicht geklappt hat) - und mütterlicherseits stamme ich eh aus Norddeutschland - wenn auch nicht aus dem ganz hohen Norden! Resteem!

  • @austroboost(55)· 2901d

    Servus,

    du hast von mir ein Upvote erhalten! Ich bin ein Curation-Bot und meine Mission ist, hochwertigen Content unter #steemit-austria zu fördern. Hier kannst du mehr über mich und meine Funktionsweise erfahren. Wie du an meinen Curation-Rewards mitverdienen kannst, wird dort ebenfalls beschrieben.

    Übrigens: Wenn du den Tag #steemit-austria verwendest, finde ich deine Posts noch leichter!

    Auf dem dem Steemit-Austria Discord-Server kannst du nette Leute kennen lernen und deine Beiträge promoten.

    Zum aktuellen Tagesreport

  • @kadna(69)· 2901d

    Fein mokt mien deern!

    Posted using Partiko Android

  • @ikarus56(62)· 2901d

    Äußerst unterhaltsamer Beitrag. Hat mir sehr gut gefallen. Werde ich mal einem Freund senden, der vor kurzem in den Norden gezogen ist.