Werte Mitleser,
Heute gibt’s nach langer Zeit mal wieder einen „Reise-Post“ vom Balten, sehr viele andere hätte ich eigentlich noch zu erzählen.
Er schließt an den Post über den „lustigen Friedhof von Sapanta“ an https://steemit.com/palnet/@balte/der-lustige-friedhof-von-sapanta-beginn-einer-reise-durch-die-maramures, bereist haben wir die Region „Maramuresch“ mehrfach, zuletzt im Sommer 2019.
Dieser Post ist auch mein erster Post über steempeak, die Vorschau der Bilder auf dem steemit-frontend funktioniert bei mir aktuell nicht wirklich.
Nach all dem Drama um Justin/Steeminc/Tron erinnert den Balten dieser Post daran, warum er eigentlich mal angefangen hat, hier auf dieser Blockchain des gepflegten Steemsinns Dinge niederzuschreiben, ich will es von Zeit zu Zeit weiter versuchen, falls Corona mich läßt😊.
Das Kloster Bârsana alte Schreibweise Bîrsan (ungarisch Barcánfalva) liegt im Izatal, man erreicht es von der Kleinstadt Sighetu Marmației (Heimatstadt des Nobelpreisträgers Eli Wiesel) problemlos.
In Sigeht (Sighet; deutsch Marmaroschsiget, ungarisch Máramarossziget, ruthenisch Sihota) hört man im Supermarkt neben rumänisch z.B. auch ungarisch und ukrainisch-ruthenisch, die Grenze zur Ukraine ist dort, allerdings kommt man mit dem Mietwagen nicht rein.
Architektur, Stimmung und Lage des Klosters sind sehr beeindruckend, den Sapanta-Friedhof und das Kloster kann man gut an einem Tag bereisen.
1326 wurde der Ort Barsana, 1390 das Kloster Mănăstirea Bârsana erstmals urkundlich erwähnt, es hinterläßt tiefe Eindrücke auf Seele und Geist und zählt neben dem von Peri zu den wichtigsten Klöstern der Woiwodschaft Maramuresch, die ja lange Teil des Königreichs Ungarn war und nach dem ersten Weltkrieg zum Staat Rumäniens kam.
Die Geschichte und das Völker- und Sprachgemisch der gesamten Region Maramuresch sind natürlich sehr komplex und eine auch nur kurze Darstellung würde den Zweck eines Reise-Posts sprengen, ein guten Überblick bietet das Buch von Constantin Lazu, das ich unten verlinkt habe.
Am besten ist aber, man bereist diese Region Europas selbst, die Maramuresch ist einfach nur wunderschön und vielleicht machen die Bilder dem ein oder anderen der werten Mitleser etwas Fernweh für eine Reise in eine sehr ursprüngliche Region der Karpaten, das Erleben der Menschen, der Natur und der Kultur sowie das Essen sind es wert.
1791 enteignete der österreichische Staat das Vermögen des Klosters und die Mönche flüchteten in moldauische Klöster.
Ab 1993 wurde das Klosterleben wiederaufgenommen und Barsana wird heute von rumänisch-orthodoxen Nonnen bewohnt (ca. 10 Nonnen leben dort dauerhaft).
Wiederaufgebaut wurde im tradionellen Stil unter der Äbtissin Filofteia Oltean am ursprünglichen Platz, herrlich gelegen auf einem Hügel neben dem Fluss Iza. Den besten Eindruck mögen nun die Bilder des Balten vermitteln, von Gegend und Kloster, und wer den Post über Sapanta noch nicht gelesen hat, sollte sich die beiden Posts aufeinmal reinziehen😊.
Blick in die Landschaft
Klostereingang
Nun folgenen Bilder aus dem Inneren der Klosteranlage:
Steem on!
Beam da steem!
Viva Corona:)
Peace, sisters and brothers.
Bild von Pixabay.
Obligatorisches Baltengedicht:
Nach all den Diskussionen, muss man Schönes nun hier sichten, und davon gibts Millionen, aus der Maramuresch zu berichten .
Over and out!
Quellen: Eigene Photos und eigene Reise Constantin Lazu: Das Land der Holzkunst und lebendigen Tradition, 2018 http://manastireabarsana.ro/joomla/ https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A2rsana


