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What a fu*king Legend! Die historische Heimkehr nach 28 Jahren

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Der Brite Karl Bushby hat nach einer 28-jährigen Odyssee und rund 50.000 zurückgelegten Kilometern seine Heimatstadt Hull erreicht. Ausgestattet mit der Grundidee, die Welt ohne Unterbrechung zu Fuß zu umrunden, startete der ehemalige Fallschirmjäger im November 1998 mit gerade einmal 500 US-Dollar im Gepäck. Seine strengen Regeln lauteten: keine Nutzung von Transportmitteln zur Fortbewegung und kein Heimweg außer auf eigenen Beinen. Nach extremen Strapazen durch 36 Länder endete der Fußmarsch schließlich an der Haustür seiner Mutter. Extreme Hürden und gefährliche Etappen

Die Weltumrundung war von massiven physischen, geografischen und geopolitischen Hindernissen geprägt:

Der Darién-Gap: Die Durchquerung des 160 Kilometer langen, straßenlosen Dschungels zwischen Kolumbien und Panama dauerte zehn Tage und war von der Bedrohung durch bewaffnete Paramilitärs geprägt. Im Anschluss folgte eine 18-tägige Haftstrafe wegen illegalen Grenzübertritts.

Die Beringstraße: Zusammen mit dem Abenteurer Dmitri Kiefer überquerte Bushby die gefrorene Meeresstraße zwischen Alaska und Russland auf dem Meereis bei minus 35 Grad – eine historische Premiere, auf die jedoch die sofortige Festnahme durch russische Grenzsoldaten folgte.

Visaprobleme und globale Krisen: Ein verweigertes russisches Visum zwang ihn dazu, zu Fuß durch die USA bis zur russischen Botschaft in Washington zu marschieren, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Später stoppten die COVID-19-Pandemie sowie geopolitische Konflikte in der Ukraine und im Iran seinen direkten Weg.

Das Kaspische Meer und der Ärmelkanal: Um Asien zu verlassen und nach Europa zu gelangen, schwamm Bushby im Spätsommer 2024 in 31 Tagen über das Kaspische Meer. Nach der verweigerten Erlaubnis, den Eurotunnel zu durchqueren, schwamm er kurz vor dem Ziel auch noch durch den Ärmelkanal nach Dover.

Der enorme zeitliche Aufwand hinterließ tiefe Spuren im Privatleben des Abenteurers. Sein Sohn Adam war acht Jahre alt, wenn die Reise begann; ein persönliches Wiedersehen gab es nach 2014 über ein Jahrzehnt lang nicht mehr. Bushby beschrieb die Entfremdung und das Verpassen des Aufwachsens seines Sohnes als schwere Last und inneren Konflikt, den er für sich verarbeiten musste. Bei seiner Rückkehr nach Großbritannien traf er schließlich auf seine Familie und lernte dabei zum ersten Mal seine Enkelin kennen.

Obwohl die Reise nun offiziell beendet ist, kehrt Bushby faktisch bei Null zurück. Er besitzt nach eigenen Angaben zu Beginn weder ein aktives Bankkonto noch einen Mobilfunkvertrag und muss sein Leben in der Heimat von Grund auf neu aufbauen. Dennoch plant er nach einer kurzen Erholungsphase keine langen Ruhezeiten, sondern blickt bereits auf anstehende Projekte, Termine und eine geplante Dokumentation über sein einzigartiges Abenteuer.

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