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Klimakrise - in den Redaktionsstuben wird das Hirn weich!

Liebe Leser,

so sieht der Aufmacher eines BILD-Beitrags aus: image.png

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Vermeintlich schockierend, dass ein Fluß (sogar der größte in Frankreich) kein Wasser mehr hat. Erst weiter hinten im Artikel sieht man das unmanipulierte Titelbild:

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Und wer sich ein bißchen weiterbildet, ist klar im Vorteil: Die Loire war immer schon ein relativ flacher, breiter Fluss mit vielen Sandbänken (bancs de sable) und einem stark schwankenden Wasserstand, pluvial beeinflusst (also stark abhängig von Niederschlägen). Besonders im Mittellauf (z. B. zwischen Orléans und Nantes) und im Unterlauf gibt es unzählige Sand- und Kiesbänke, Inseln und Verzweigungen, die im Sommer teilweise oder komplett austrocknen. Man kann dann oft zu Fuß durch weite Teile des Flussbetts laufen. Das ist kein neues Phänomen, sondern typisch für die Loire!

Aber das zu erwähnen wäre für BILD-Leser wohl zu anspruchsvoll! Und es würde auch nicht der Angstbewirtschaftung dienen, die den "Redakteuren" wohl vorgeschrieben ist.

Quelle: https://www.bild.de/news/ausland/duerre-und-hitze-frankreichs-laengster-fluss-wird-zur-sandbank-6a509ee8bb0cf80de56a4495

Comments · 1

  • @thermoplastic(74)· 41d

    10-1.jpg LOIRETAL - laut Bild wohl nur mehr mit Geländewagen statt Boot befahrbar

    Zur Ergänzung und zum Nachlesen:

    Planet Wissen - Flüsse und Seen Loire

    Umweltschützern ist es zu verdanken, dass der Lauf der Loire nicht reguliert wurde und sie als letzter großer Wildwasserfluss Mitteleuropas erhalten blieb. Tausende kleine Inseln und Sandbänke machen die naturbelassene Flusslandschaft zum idealen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

    aber laut Bild werden wir alle sterben. Die Atomkraftwerke welche von der Loire mit Kühlwasser versorgt sind werden dann alle in die Luft fliegen - das hat die Kronleuchte der Bildzeitung, Karen von Guttenberg vergessen zu sagen.