
Waldhof not popular for us - and I know why, but still yesterday was too much, some photo sources from ARD!
German club football is finally back!
After a World Cup that was rather disappointing for me, I'm honestly happy to have the Bundesliga, 2. Bundesliga and DFB-Pokal back. International football is nice, and I would still love to see Jürgen Klopp coaching Germany one day, but club football simply means more to me.
And my club, 1. FC Kaiserslautern, certainly didn't give us a quiet start to the cup season.
Yesterday we played one of our biggest rivals, Waldhof Mannheim, away in the first round of the DFB-Pokal. After 90 goalless minutes, Kaiserslautern finally won 1-0 after extra time and advanced to the next round.
As an FCK fan, beating Waldhof in Mannheim obviously feels pretty damn good (as of various reasons!). 😄
Unfortunately, what happened around the match was anything but good.

The derby escalated badly, with pyrotechnics, objects being thrown, fans entering the pitch area and police intervention. According to the police, 35 police officers were slightly injured and another 85 people required medical treatment, including for smoke inhalation and pepper spray. Around 1,400 police officers were deployed.
I have no problem with rivalry, emotion or even pyro as part of football culture. But firing rockets or pyrotechnics towards other people and deliberately putting fans, players or police officers in danger crosses a very clear line.
Rivalry? Absolutely. Emotion? Absolutely. Hating the opposition for 90 minutes? Fine with me. Hurting people? No.
Still, from the sporting perspective:
FCK won the derby. FCK are through. German club football is back.
For the full story and my thoughts, German continues below.

Deutscher Fußball ist wieder da – und mein FCK startet direkt mit einem Derby-Wahnsinn
Nach dieser für mich ziemlich enttäuschenden WM bin ich ehrlich gesagt froh, dass der deutsche Vereinsfußball wieder läuft.
Die 2. Bundesliga ist gestartet, der DFB-Pokal läuft, und irgendwie fühlt sich das für mich ohnehin wieder mehr nach richtigem Fußball an.
Nationalmannschaft schön und gut. Und ja, ich würde mich irgendwann sehr über Jürgen Klopp als Bundestrainer freuen. Aber wenn ich wählen muss, nehme ich an einem Wochenende dann doch lieber Liga, Pokal, Derby, Fans und all den normalen Wahnsinn des Vereinsfußballs.
Und der Wahnsinn hat gestern direkt geliefert.
Waldhof Mannheim gegen meinen 1. FC Kaiserslautern
Ausgerechnet zum Pokalauftakt ging es für meinen 1. FC Kaiserslautern nach Mannheim.
Wer mich kennt, weiß: Das ist für mich nicht irgendein Spiel.
Waldhof Mannheim gehört neben Eintracht Frankfurt und Bayern München nun wirklich nicht zu den Vereinen, denen ich besonders viele Glückwünsche schicke. Sagen wir es diplomatisch so. 😄
90 Minuten lang fiel kein Tor.
Dann ging es in die Verlängerung.
Und am Ende gewinnt der FCK 1:0 und zieht in die nächste Runde ein.
Das allein hätte mir für einen schönen Fußballabend eigentlich völlig gereicht.
Leider wurde das Spiel aber von Szenen begleitet, die mit normaler Rivalität kaum noch etwas zu tun hatten.
Pyro, Raketen, Platzsturm und Verletzte
Nach den Berichten zu den Vorfällen eskalierte die Situation zunächst nach Auseinandersetzungen auf dem Platz auch auf den Rängen.
Es wurden Gegenstände geworfen, Pyrotechnik in Richtung anderer Bereiche des Stadions geschossen und Fans drangen in den Innenraum ein.
Die Partie stand zeitweise sogar vor dem Abbruch.
Laut Polizei wurden 35 Polizistinnen und Polizisten leicht verletzt. Zusätzlich mussten 85 weitere Personen medizinisch versorgt werden, unter anderem wegen Rauchgasen und Pfefferspray.
Im Einsatz waren insgesamt rund 1.400 Polizeikräfte.
Das sind Zahlen, bei denen dann auch für mich irgendwann Schluss mit "Derby und Emotion" ist.
Ich mag Pyro im Stadion grundsätzlich durchaus. Choreos, Bengalos und eine besondere Atmosphäre gehören für mich zum Fußball dazu.
Aber Raketen oder Pyrotechnik gezielt in Richtung anderer Menschen zu schießen, Absperrungen zu überwinden oder andere Fans und Einsatzkräfte zu gefährden, hat damit schlicht nichts mehr zu tun.
Rivalität: unbedingt. Emotionen: unbedingt. Hass auf den gegnerischen Verein für 90 Minuten: meinetwegen auch. Menschen verletzen: nein.
So kompliziert sollte diese Grenze eigentlich nicht sein.
Auch beide Vereine haben die Vorfälle inzwischen deutlich verurteilt.
Waldhof Mannheim erklärte sinngemäß, Leidenschaft und Emotion gehörten zum Fußball, die Gefährdung von Menschen jedoch nicht.
Auch FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen fand klare Worte und sagte, solche Vorfälle schadeten dem Verein und dem gesamten Fußball.
Dem kann ich wenig hinzufügen.
Trotzdem: Der FCK ist weiter!
Sportlich war das für Lautern natürlich ein schöner Start.
Ein Derby.
Auswärts.
90 Minuten ohne Tor.
Verlängerung.
1:0 gewonnen.
Pokalsieg gegen Mannheim.
Ich werde jetzt nicht so tun, als würde mich das nicht besonders freuen. 😄
Nach dem ganzen WM-Zirkus bin ich jedenfalls froh, wieder beim Vereinsfußball angekommen zu sein.
Die Bundesliga und die 2. Bundesliga laufen wieder, der DFB-Pokal liefert schon in Runde eins Geschichten und spätestens jetzt beginnt für mich die neue Fußballsaison wirklich.
Dass der erste große Pokalabend meines FCK gleichzeitig derart eskaliert, hätte allerdings niemand gebraucht.

Wie seht ihr das?
Gehört Pyro für euch grundsätzlich zur Fußballkultur?
Und wo beginnt für euch der Punkt, an dem aus Rivalität einfach nur noch Gewalt wird?
Und natürlich die wichtigste Frage:
Wer holt dieses Jahr den DFB-Pokal? 😄



